Schulterpolster, Walkman, Mauerfall ...– Begriffe, bei denen man sofort an die 1980er-Jahre denkt. Genau dieses Zeitalter beleuchten 2026 die Sommerspiele Melk. Ausgehend von George Orwells »1984« thematisiert Jérôme Junod mit »Das Ministerium der Wahrheit« (17. 6. bis 1. 8.) eine totalitäre Welt, Wissenschaftsskepsis, den Umgang mit Fake-News und die ständige Überwachung. Regie führt Alexander Hauer, der (trotz allem) einen positiven, hoffnungsvollen Blick auf die Gesellschaft zeigen möchte und für den das Jahr 1989 einen zentralen Wendepunkt darstellt. Die Musikrevue »Beat it– Da Da Da« (9. 7. bis 15. 8.) feiert die 1980er mit großen Hits und beliebten Ohrwürmern, bringt aber auch Raritäten auf die Bühne. So werden Elektro-Rock, R&B, House, Neue Deutsche Welle, Austropop u.v.m. zu einer absurden Agentenstory verwoben.
Auch eine Musikrevue für Kinder steht wieder am Programm, in der sich die Protagonistin Emma Ehrlich begleitet von viel Musik– auf die Suche nach der Wahrheit macht (26. 7. und 8. 8.).
Weitere Highlights:
23. 6. Kabarett unter Sternen „Die Tafelrunde“
03. 7. Vortrag aus der Melker Stiftsbibliothek „Der Wahrheit auf der Spur“
10. 7. Julian le Play “le Play unplugged”
15. 7. Global Kryner “2nd-Love-Tour 2026”
21. 7. Katharina Straßer „Die 50+ Jahre Austropop-Revue“
27. 7. Birgit Minichmayr „Sing Me Not a Ballad“
03. 8. Omar Sarsam „Stimmt“
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