Ausgezeichnet mit dem Sonderpreis »Festival« des Österreichischen Musiktheaterpreises laden die Internationalen Barocktage Stift Melk wieder zu Pfingsten in die prunkvollen Räumlichkeiten des Benediktinerstifts. Der künstlerische Leiter Michael Schade stellt diese heuer unter das Motto »[er]warten« und verbindet damit positive Spannung sowie erfreuliche Momente: »Manchmal ist die Ungewissheit, die das Warten bringt, wahnsinnig spannend. Man denke nur an den Adventkalender der Kinder oder an Schwangerschaften, in denen man freudiger Erwartung ist. Auch in der Musik hat das Warten eine große Bedeutung, sei es das Sich-Gedulden auf den Einsatz einer Stimme oder eines Instruments, eine dramatische Pause oder das Warten und Hoffen auf den wohlwollenden Applaus des Publikums.«
Den Auftakt gestaltet traditionell der Concentus Musicus Wien. Gemeinsam mit einem erlesenen Solist:innenquartett steht das erste Oratorium Georg Friedrich Händels »Il Trionfo del Tempo e del Disinganno« auf dem Programm. Für weitere Klangerlebnisse garantieren Patricia Nolz, Martin Haselböck, Serge Falck, Giovanni Antonini, die Barocksolisten München, Il Giardino Armonico, das L’Orfeo Barockorchester und die Company of Music in Melk. Auf Familien wartet bereits am 21. 5. ein musikalisch-artistisches Aben teuer mit dem Musikzirkus Cantillo.
7